Parque Nacional Los Glaciares
Der Parque Nacional Los Glaciares in der argentinischen Provinz Santa Cruz umfasst einen grossen Teil des Südpatagonischen Eisfeldes – des grössten Eisfeldes ausserhalb der Antarktis und Grönlands. Der Nationalpark beherbergt zudem gleich zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Patagoniens: Die Ortschaft El Chaltén – auch als «Trekking-Mekka» bekannt – dient als Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen zu den Aussichtspunkten rund um den Fitz Roy und den Cerro Torre. Das zweite grosse Highlight ist der Perito-Moreno-Gletscher in der Nähe des Städtchens El Calafate, das wunderschön am türkisfarbenen See Lago Argentino liegt.
Obwohl wir insgesamt sieben Nächte in der Region verbracht haben, konnten wir nur einen kleinen Teil davon erkunden. Zum ersten Mal bekamen wir das berüchtigte patagonische Wetter zu spüren. Heftige Stürme und Unwetter zwangen uns dazu, die meiste Zeit in unserer Unterkunft auszuharren. Erst an unserem letzten Tag in El Chaltén reichte es immerhin noch für die Wanderung zur Laguna Torre. Da bereits die nächste Schlechtwetterfront angekündigt war, mussten wir uns beeilen, um rechtzeitig wieder zurück zu sein.
Ähnlich erging es uns in El Calafate – auch hier gab es nur ein kleines Zeitfenster, wo es gerade mal nicht stürmte. Doch dieses konnten wir nutzen, um den prächtigen Perito-Moreno-Gletscher zu bestaunen, der mit seiner bis zu 80 Meter hohen Abbruchkante und den spektakulären Eisabbrüchen zu den eindrucksvollsten Gletschern der Welt zählt.
Aufenthalt(sdauer): Mitte November 2025 / 7 Nächte