Tauche ein in fremde Welten – in unserem Blog lassen wir dich an unseren Reiseerlebnissen teilhaben.
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#42: Wo wir stehen bleiben – Campen in Alaska und Kanada
In den zweieinhalb Monaten, die wir in Nordamerika verbracht haben, haben wir 50 Nächte wild gecampt. Wildes Campieren ist hier an vielen Orten erlaubt, ausgeschlossen sind natürlich Nationalparks und Privatgrundstücke. Abgesehen von diesen offensichtlich «verbotenen Zonen», stehen einem unzählige legale Übernachtungsplätze zur Verfügung. Viele sind wunderschön: Oftmals waren wir allein, umgeben von grossartiger Natur, mitten in der Wildnis, ohne Handyempfang, in absoluter Ruhe. Der Luxus aus einer Vielzahl wunderschöner Übernachtungsplätze – meist noch in Abgeschiedenheit – wählen zu können, macht unser Reiseerlebnis hier im hohen Norden sehr entspannt. Durch die damit gewonnene Flexibilität konnten wir spontan entscheiden, wo wir bleiben wollten – und wo eben nicht.
#41: Zurück im hohen Norden – Ankommen und Aufbrechen
Endlich sind wir in Alaska! Seit sieben Monaten sind wir unterwegs – und kommen nun das erste Mal in eine uns vertraute Umgebung. Wohin wir die letzten Monate auch gingen, immer war alles neu: ständiges Sich-Orientieren, Zurechtfinden und Jonglieren mit unbekannten Orten standen auf der Tagesordnung. Nun landen wir in Fairbanks – der Stadt, die uns vor vielen Jahren als Versorgungs- und Ausgangsort diente, als wir hier lebten.
#40: Der Langstrecken-Reflex
Mit Sack und Pack stehen wir abends am Flughafen von Papeete auf Tahiti: Uns steht eine lange Weiterreise bevor. Mit einem Nachtflug geht es zuerst nach San Francisco, von dort nach Seattle. Nach einer Übernachtung nehmen wir schliesslich das letzte Stück nach Fairbanks in Angriff. Bikini und Shorts werden wieder mit Wanderhose und Softshelljacke getauscht. Statt kleinen Trauminseln mit ihrer vielseitigen Unterwasserwelt erwartet uns die raue Wildnis Alaskas mit Meister Petz und Co.
#39: Hinter den Kulissen
Wie lebt es sich tatsächlich in diesem Inselparadies? Was passiert in den Stunden zwischen Schnorchelausflug und Sonnenuntergang? Und fühlt sich das Paradies immer auch wie eines an? Das «Drumherum» verdient in unseren Augen auch ein paar ehrliche Zeilen – denn manches war erfrischend anders, anderes hingegen überraschend ernüchternd.
#38: Unsere Version von «Nichts tun»
«Nichts tun» klingt einfacher, als es ist… Nach zwei vollen Tagen, die wir fast ausschliesslich mit Ruhen und Schlafen verbracht haben, melden sich leise unsere inneren Stimmen: «Seid ihr denn wirklich all den weiten Weg hierhergekommen, um nur herumzuliegen und zu schlafen? Es gibt doch so viel zu entdecken…». Und zack sind wir wieder in unserem Rhythmus und tun das, was wir gut können und gerne machen: aktiv sein und in Bewegung bleiben.
#37: Entspannen in der Südsee
Der Plan für die nächsten zweieinhalb Wochen ist simpel: ausschlafen, entspannen, sich erholen. Anstatt ständigem «Weiterziehen» – wir haben im vergangenen halben Jahr nie mehr als vier Nächte hintereinander am selben Ort verbracht – stehen nun unsere «Ferien vor dem Reisen» vor der Tür. Die Strandunterkünfte sind gebucht, entspannten Badeferien steht nichts mehr im Weg…
#36: Ein paar Zahlen und Fakten zu unserem Westaustralien-Aufenthalt
Wir schliessen unsere dritte Reiseetappe wieder mit einer kurzen Zusammenfassung zu den wichtigsten Eckdaten ab.
#35: Ihr habt es ja soooo schöööön!
Über unseren 2,5-monatigen Roadtrip von Perth nach Darwin und weiter ins Rote Zentrum haben wir insgesamt 28 Bildergalerien mit unseren besten Fotos veröffentlicht. Wie oft haben wir das Feedback erhalten, dass «Westaustralien ja soooo schöööön sei und wir es ja soooo schöööön hätten». Natürlich: Westaustralien ist wunderschön! Die rauen – und manchmal fast bizarren – Landschaften sind äusserst beeindruckend, die Farben und Kontraste sind stark und intensiv, die Sonnenuntergänge sind unglaublich, das Land ist wild und exotisch. Wer sich nur die Bilder anschaut, gewinnt schnell den Eindruck, dies sei das Paradies.
#34: Highlights im Roten Zentrum
Als wir Alice Springs erreichen, sind wir erstmals erstaunt, als wir mitten im Nirgendwo plötzlich in eine «Grossstadt» mit immerhin ca. 30'000 Einwohner/innen kommen. Wir wurden schon von verschiedenen Stellen vorgewarnt: Die Stadt sei «nichts schönes» und gelte als unsicher. Der erste Eindruck bestätigt, was uns bereits prophezeit wurde: alles ist eingezäunt, die Tore sind mit dicken Schlössern versehen, viele Fenster sind beschädigt. Nicht gerade einladend für einen Bummel durch die Stadt. Dennoch haben wir hier ein paar tolle Sehenswürdigkeiten besucht, die in unseren Augen unbedingt zu einem Besuch des Roten Zentrum mit dazu gehören.
#33: Ein weiter Weg ins Rote Zentrum
Um von Darwin ins Rote Zentrum zu gelangen, fährt man «ein gutes Stück», genauer gesagt sind es 1500 km von Darwin nach Alice Springs, was der Strecke von St. Gallen nach Valencia entspricht. Dass es sich hierbei um eine weite Distanz handelt, war uns durchaus bewusst. Naiverweise haben wir dann aber angenommen, dass im Roten Zentrum – also sobald man eeeendlich Alice Springs erreicht– alle weiteren Sehenswürdigkeiten «in der Nähe» liegen.
#32: Umdisponieren im Reich der Krokodile
Nicht nur die Gibb ist von den Regenfällen betroffen, auch die Zufahrtsstrasse zum Purnululu (Bungle Bungle) National Park ist gesperrt. Selbst hinfahren ist somit nicht möglich. Weiter abwarten und auf die Wiedereröffnung warten liegt zeitlich nicht drin. Auf diesen Abstecher müssen wir nun leider – zumindest teilweise – verzichten. Allerdings werden von Kununurra aus Rundflüge angeboten, die bis in den für seine bienenstockähnlichen Gesteinsformationen bekannten Nationalpark führen.
#31: Gibb River Road mit Startschwierigkeiten
Bereits in der letzten Nacht in Broome sowie während des gesamten Vormittags, wo unserem Camper eine neue Pumpe für den Frischwassertank eingebaut wurde, regnete es sehr heftig. Regen zu einer Zeit, wo in diesem Teil Australiens üblicherweise kein Niederschlag fällt. Und dann erst noch eine Unmenge an Regen in kürzester Zeit. Obwohl wir als Touristen die Lage nicht wirklich gut einschätzen können, ahnen wir dennoch, dass bedeutend mehr Niederschlag fällt, als vom Boden aufgenommen werden kann. In Broome fliesst das Wasser in kleinen Bächen über die Strasse, überall bilden sich grosse Pfützen. Doch was bedeutet das für eine unbefestigte Strasse, die fast 700 Kilometer durch die Kimberleys führt und mehrere Flussquerungen beinhaltet?
#30: Eindrückliche Schluchten, eine grüne Oase & Reparaturarbeiten
Wie du anhand unserer Blogeinträge zu Westaustralien mittlerweile festgestellt hast, sind die Distanzen zwischen den jeweiligen Sehenswürdigkeiten sehr gross. So erstreckt sich die nächste Etappe von der Küste bei Exmouth bis in den eindrücklichen Karijini National Park über fast 700 km, womit einmal mehr ein sehr langer Fahrtag vor uns liegt. Es ist schon später Nachmittag, bis wir auf dem Campingplatz ankommen, wo wir für die nächsten drei Nächte bleiben werden. Er befindet sich direkt im Karijini National Park und ist somit der ideale Ausgangspunkt, um diesem Park mit seinen zahlreichen Schluchten zu erkunden.
#29: Michelles Rendez-vous mit einer Schlange
An jenem Tag habe ich noch zu Basil gesagt: «Hey, hier in Westaustralien mache ich mir irgendwie viel weniger Sorgen um Schlangen, weil die Umgebung offener und übersichtlicher ist als im Südosten. Trotzdem bin ich erstaunt, dass wir noch keiner begegnet sind.» Wieso habe ich das nur gesagt?!?
#28: Das Ningaloo Reef aus verschiedenen Perspektiven
Das Ningaloo Reef (das weltweit grösste «Fringing Reef», ein Korallenriff, welches bis an die Küste herankommt) ist an und für sich schon spektakulär, ganz besonders reizvoll ist ein Besuch des Riffs allerdings von April bis Juli, da dann Walhaie das Riff aufsuchen. Hier bietet sich die wunderbare Möglichkeit, mit Walhaien schnorcheln zu gehen! Viele Tourenanbieter haben sogar eine Erfolgsgarantie. Die Chancen müssen demnach wirklich sehr hoch sein!
#27: Die berühmten Delfine von Monkey Mia
Der Ort Monkey Mia ist seit Jahrzehnten dafür bekannt, dass sich Delfine (Grosse Tümmler) in der Bucht aufhalten. Während früher die Tiere noch angefasst und gestreichelt werden durften, gibt es heutzutage strikte Verhaltensregeln. Allmorgendlich schwimmen einige Delfine bis fast an den Strand, etwa zeitgleich strömen dutzende Leute an denselben Strandabschnitt, um die Delfine aus nächster Nähe zu erleben. Überwacht und geleitet wird das Spektakel vom Parks and Wildlife Service.
#26: Zauberhafte Shark Bay
Vom eindrücklichen Kalbarri National Park machen wir uns auf den Weg zur Shark Bay (auf Deutsch Hai-Bucht). Man kann schon erahnen, weshalb die Bucht diesen Namen erhalten hat. Genau, weil es hier besonders viele Haie gibt. Angeblich leben hier bis zu 28 verschiedene Haiarten! Dem entsprechend sind hier Badeferien eher ungeeignet. Die Strände sind jedoch wunderschön, das Wasser ist angenehm warm.
#25: Auf ins Abenteuer West-Australien
Im Vergleich zum Südosten Australiens liegen die Sehenswürdigkeiten und Städte in Westaustralien häufig sehr weit auseinander. Es ist nicht aussergewöhnlich, dass man 600 km durch eine immergleiche Landschaft fährt, ohne an einer nennenswerten Ortschaft vorbeizukommen. Ein wenig anders verhielt es sich auf der Strecke zu unserem ersten grösseren Etappenziel, dem Kalbarri National Park. Wir waren fasziniert, wie sich die Landschaft stetig verändert hat.
#24: Unser neues Zuhause für die nächste Etappe
Da wir vorhaben die berühmte 4x4-Route «Gibb River Road» durch die Kimberleys zu fahren, benötigen wir für Westaustralien ein geeignetes Fahrzeug. Wie der Name der Strecke bereits verrät, braucht man hierfür Allradantrieb. Hilfreich ist zudem ein Fahrzeug mit viel Bodenfreiheit, da ein paar Flüsse durchquert werden müssen und man über 700 km auf einer Schotterpiste unterwegs ist.
#23: Zurück nach Australien
Irgendwie scheinen es unsere Flüge nach Australien in sich zu haben. Während wir zu Beginn unserer Reise mit sage und schreibe zwei Tage Verspätung in Australien angekommen sind, hatte der Flieger von Auckland nach Perth «nur» noch 5 Stunden Verspätung. Blöderweise sassen wir bereits im Taxi zum Flughafen, als wir via SMS über die Verspätung informiert wurden.