Kennecott Copper Mine


Die Kennecott Copper Mine zählte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den ertragreichsten Kupferminen der Welt. Nach Erschöpfung der Vorkommen wurde sie 1938 stillgelegt und in der Folge von den Minenarbeitern mehr oder weniger Hals über Kopf verlassen. Nicht nur die Gebäude, auch die meisten Maschinen und Infrastruktur blieben zurück und verfiel im Verlauf der Zeit. Erst viel später wurde der Ort unter Schutz gestellt und im Jahr 1986 zu einem National Historic Landmark erklärt. Der National Park Service hat sich bewusst gegen eine vollständige Rekonstruktion entschieden, doch die wichtigsten Gebäude wurden gesichert und stabilisiert, sodass heutzutage mehrere Gebäude – teils individuell, teils nur im Rahmen von Führungen – besichtigt werden können. Ein Besuch fühlt sich an wie eine Reise in die Vergangenheit.

Die Kennecott Copper Mine liegt im Wrangell–St. Elias National Park in Alaska und thront über dem Root Glacier. Dieser ist kaum als Gletscher zu erkennen, da seine Oberfläche von Ablagerungen aus Sand, Kies und Geröll bedeckt ist und ihn – wie auf unseren Bildern gut erkennbar ist – fast schwarz erscheinen lässt. Zur aktiven Zeit der Mine reichte der Gletscher noch bis weit über die Gebäude hinaus, was auf historischen Fotografien eindrücklich dokumentiert ist. Fotos zum Wrangell–St. Elias National Park findest du hier.

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Aufenthalt: Ende August 2025

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Wrangell-St. Elias National Park