Parque Nacional Patagonia
Der Parque Nacional Patagonia in der chilenischen Region Aysén ging aus mehreren Schutzgebieten sowie einer ehemaligen Schaffarm hervor und gehört heute zu den grössten und landschaftlich vielfältigsten Nationalparks Patagoniens. Der Park beeindruckt mit weiten Steppen, schroffen Berglandschaften, Gletschern und Feuchtgebieten und bietet zahlreichen Tierarten einen Lebensraum, darunter Guanacos, Pumas und Kondore.
Der Park gliedert sich in drei Hauptsektoren. Zwei davon konnten wir auf unserer Reise erkunden:
Sektor Valle Chacabuco: Kaum sind wir auf die Zufahrtsstrasse abgebogen, eröffnen sich uns Bilderbuchmotive: Guanacos posieren regelrecht in der Steppenlandschaft, die von sanften Hügeln umgeben ist. Auf einer langen Tageswanderung – dem Lagunas Altas Trail – kommen wir an leuchtend blauen Bergseen vorbei und immer wieder eröffnen sich uns herrliche Ausblicke von einem Hochplateau hinunter ins Tal und auf die umliegenden Bergketten.
Sektor Lago Jeinimeni (Norden): Dieser Sektor ist von der Stadt Chile Chico her mit dem Auto zugänglich und erstreckt sich entlang des gleichnamigen Sees. Aus Zeitgründen fahren wir jedoch nicht bis zum See, sondern biegen bereits vorher zum Valle Lunar (Mondtal) ab. Auf einer abenteuerlichen Zufahrtsstrasse gelangen wir zum Startpunkt dieser wunderschönen und abwechslungsreichen Wanderung, die zu einer unserer Lieblingswanderungen in Patagonien wurde.
Den südlichen Sektor Lago Cochrane / Tamango (Süden), der für seine dichten Wälder und den türkisblauen Lago Cochrane bekannt ist, haben wir auf dieser Reise nicht besucht.