#36: Ein paar Zahlen und Fakten zu unserem Westaustralien-Aufenthalt


Wir schliessen unsere dritte Reiseetappe wieder mit einer kurzen Zusammenfassung zu den wichtigsten Eckdaten ab.

Reisezeitraum:
29.04.2025 – 06.07.2025

Anzahl Tage:
69

Start / Ziel:
Perth, Western Australia
Alice Springs, Northern Territory

Fahrzeuge:
4x4-Camper von WA Experts – Für die Strecke Perth – Darwin
4x4-Camper von Cheapa Campa (beklebt mit «Apollo») – Für die Strecke Darwin – Alice Springs
Für den Camper von WA Experts haben wir eine separate
Bildergalerie sowie einen kurzen Blogeintrag verfasst: #24: Unser neues Zuhause für die nächste Etappe.

Anzahl Kilometer total / Durchschnittliche Kilometer pro Tag:
10'953 / 159

Anzahl Übernachtungen total:
69

Anzahl Hotelübernachtungen:
8

Anzahl Campingübernachtungen:
61
(auf 38 verschiedenen Campingplätzen, 24x mit Strom, 37x ohne Strom davon 6x Freedom Camping)
Bis auf die Touristenhotspots wie beispielsweise Monkey Mia, Exmouth (Ningaloo Reef) oder Uluru sind in unserem Reisezeitraum keine Vorreservationen nötig gewesen. Freedom Camping Areas sind meistens nur in Form von 24h (oder 72h) Rest Areas (Rastplätze entlang Highways mit wenig bis keiner Ausstattung) vorhanden. Diese können allerdings sehr nützlich sein, um lange Fahrstrecken etwas aufzubrechen. Die beiden Apps «Camper Mate» und «iOverlander» sind für die Planung der Übernachtungen Gold wert.

Tiefsttemperatur:
-2°C im Outback (auf dem Ayers Rock Campground)
Wie sich der Winter im Roten Zentrum anfühlt, kannst du im Blog #33: Ein weiter Weg ins Rote Zentrum nachlesen.

Höchsttemperatur:
es gab keinen Tag, der speziell herausgestochen ist. Es war häufig über 30°C. Besonders Schluchten heizen sich am Boden schnell auf und es kann siedend heiss werden.
Als Beispiel haben wir im Blog #25: Auf ins Abenteuer West-Australien die Murchison Gorge im Kalbarri National Park aufgeführt.

Durchschnittstemperatur:
in Western Australia und dem Top End ca. 27°C, im Roten Zentrum ca. 17°C (tagsüber)

Wetter:
Entlang der Küste trockenes, heisses Wetter ohne Niederschläge. Die grosse Ausnahme war der Regen vor unserem «Gibb River»-Abenteuer (mehr dazu findest du im Blogeintrag #31: Gibb River Road mit Startschwierigkeiten. Im Landesinnern (Outback) zwar ebenfalls trocken. Tagsüber angenehm warm (um die 20°C), nachts kalt (Temperaturen um den Nullpunkt). Mehr zum Thema Wetter findest du in diesem Blog.

Preise:
Vergleichbar mit jenen in Südostaustralien. Grosse Unterschiede finden sich hingegen bei den Benzinpreisen: je abgelegener (z.B. entlang der Gibb River Road oder Roadhouses), desto teurer.

Autofahren:
An den Linksverkehr sind wir schon lange gewöhnt. Die Schwierigkeit bei dieser Reiseetappe bestand vor allem im «Fokussiert bleiben» auf langen und eintönigen Streckenabschnitten. Die Gibb River Road war hingegen erstaunlich einfach zu fahren. Fahrten bei Dämmerung und in der Nacht haben wir vermieden, da dann die Tiere am aktivsten sind und somit die Gefahr von Wildunfällen (übrigens nicht nur Kängurus, sondern auch Kühe!) am grössten ist.

Tierbegegnungen:
Wir haben nur wenige Landtiere gesehen: ein paar wenige Emus, zwei Kängurus und einen Dingo entlang der Strasse, süsse Quokkas auf Rottnest Island sowie Kängurus auf dem Campingplatz-Gelände des Eighty Mile Beach Caravan Parks. Dafür viele Vögel und Meerestiere (Walhaie, Delfine, Haie, Dugongs, Schildkröten, …). Ach ja, nicht zu vergessen die Krokodile, Spinnen, Schlangen und Frösche ;-)

Baden im Meer:
Das mit dem Baden im Meer ist so eine Sache… Viele Möglichkeiten hat es auf dieser Strecke nicht gegeben: Waren’s nicht die Haie, war’s der Steinfisch, war’s nicht der Steinfisch, war’s die Qualle, war’s nicht die Qualle, war’s das Krokodil, war’s nicht das Krokodil, gab’s kein Meer – wir waren nur bei Exmouth im Meer schnorcheln. Das hat dafür alles übertroffen!
Weitere Geschichten zu diesem Thema findest du in den Blogs #28: Das Ningaloo Reef aus verschiedenen Perspektiven sowie #35: Ihr habt es ja soooo schöööön!

Beispielhafter Tagesablauf:
Hier müssen wir ganz klar zwischen «Fahrtagen» und «Erkundungstagen» unterscheiden. Da zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten sehr grosse Distanzen zurückgelegt werden müssen, heisst es an einem «Fahrtag»: zeitig aufstehen, kurz nach Sonnenaufgang losfahren, fahren, unterwegs auf einem Parkplatz frühstücken, fahren, fahren, tanken und Beine vertreten bei einem Roadhouse, fahren, fahren faaaahren, ankommen, kochen, schlafen. Einmal vor Ort, kommen die «Erkundungstage» zum Zuge: meistens stehen wir auch hier früh auf, um der grössten Hitze zu entgehen. Meistens geht es dann zuerst noch mit dem Auto bis zum Start einer Wanderung oder zu verschiedenen Aussichtspunkten. Da die Sonne bereits um etwa 18 Uhr untergeht, sind wir spätestens dann wieder auf unserem Übernachtungsplatz.

Unerwartetes:
- für die Trockenzeit sehr untypische und starke Niederschläge
- massiv weniger Tiersichtungen entlang der Strasse, dafür auch viel weniger Road Kills im Vergleich zu Südostaustralien

Zahlreiche Fotos zu Westaustralien findest du in der Galerie. Alle anderen Blogeinträge können hier nachgelesen werden. #23 bis #35 sind Beiträge über Westaustralien. 

Zurück
Zurück

#37: Entspannen in der Südsee

Weiter
Weiter

#35: Ihr habt es ja soooo schöööön!